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Poesie des Lebens

„Poesie des Lebens“, so lautete der Titel einer Werkstatt von Bildhauerinnen und Bildhauer aus sieben Ländern. Sie schufen im August/September 1984 im Schlosspark Biesdorf unter freiem Himmel ihre Kunstwerke. Der Springpfuhlpark sollte später von diesen Sandsteinskulpturen profitieren.

Wie aus den Dokumenten des ZGA bekannt wurde, hatte in Vorbereitung dieser internationalen Werkstatt bereits 1982 ein Wettbewerb stattgefunden, an dem sich Bildhauer aus sechs Staaten mit Entwürfen beteiligten. Je ein Teilnehmer aus diesen Ländern wurde nominiert. Parallel dazu fand in Berlin ein Leistungsvergleich statt und sechs Entwürfe wurden ausgewählt.

Grundlage für diese 1. Internationale Bildhauerwerkstatt bildete eine Beschlussvorlage des Stadtbezirkes Berlin-Marzahn vom 1. März 1984. Für die Organisation und Durchführung war das Büro für architekturbezogene Kunst Berlin zuständig. Als Arbeitsort wurde im Gelände des Schlossparks Biesdorf eine Fläche um das damals noch vorhandene Badebecken ausgewählt. Die Sandsteinrohlinge kamen vom VEB Elbe Naturstein aus dem Steinbruch Reinhartsdorf (Elbsandsteingebirge).

25 Jahre danach erinnerte das ZfK während des traditionsreichen Festes zum Marzahner Frühling an dieses Ereignis und führte seinerzeit beteiligte Künstler im Schloss Biesdorf zusammen.

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Begleitheft zur Ausstellung

36 Seitiges Heft zur Ausstellung